Die Kiefergelenke sind Dreh- und Angelpunkt des Kauens
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Auch am Anfang der Kiefergelenktherapie steht eine genaue Untersuchung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur, das Erheben des Funktionsstatus und gegebenenfalls die instrumentelle Funktionsuntersuchung mit Hilfe eines Kausimulators.
Ob Sie ein sogenannter Funktionspatient sind, können Sie anhand
der folgenden Fragen leicht herausfinden, denn gerade die Muskel-und
Kiefergelenkschmerzen streuen sehr undifferenziert in den
ganzen Kiefer, in den Kopf-und Halsbereich und
in einzelne Zähne oder ganze Zahngruppen. Können Sie eine oder mehrere
der folgenden Fragen mit JA beantworten, so sollten Sie unsere Kiefergelenksprechstunde
aufsuchen oder direkt einen Untersuchungstermin vereinbaren..
- Schmerzen im Kieferbereich morgens beim Aufwachen
- Knacken oder Knirschen im Kiefergelenk beim Aufwachen
- Häufig( >2mal pro Woche) auftretende Kopfschmerzen, Verspannungen im Hals- und Nackenbereich
- Massive Mundöffnungsprobleme (unter 30 mm)
- Freiliegende Zahnhälse und starke Zahnabrasionen (Zahnabschürfungen)
- Zahnwanderungen und starke Schmerzen an einzelnen Zähnen ohne erkennbare Ursachen
- Alle unklaren und über längere Zeit bestehende Schmerzen im Mund- und Gesichtsbereich
Bereits einzelne dieser Frühsymptome können zur dauerhaften Schädigung der Kiefergelenke führen, zu atrophischen und entzündlichen Veränderungen
der Gelenkstrukturen und zu einer dauerhaften Verlagerung (starkes Knacken) der Gelenkscheibe (Diskus).
Da die Schmerzen nicht immer eindeutig einer Kiefergelenkserkrankung
zuzuordnen sind, werden Patienten oft von Neurologen, Schmerztherapeuten
und nicht zuletzt selbst von Psychiatern behandelt.
Da die internationale Schmerzforschung
davon ausgeht, dass ein Schmerz, der länger als 6 Monate besteht,
sich verselbständigt, also auch ohne die auslösende Ursache weiterbesteht,
ist gerade hier eine rechtzeitige Intervention durch den Kiefergelenkspezialisten
angezeigt.
Gerne laden Sie sich auch unseren Fragebogen
zur Kiefergelenktherapie aus dem Download-Bereich herunter und bringen diesen ausgefüllt
zur Beratungssprechstunde mit.
Zögern Sie nicht, sondern sprechen Sie uns rechtzeitig bei Auftreten der oben genannten Frühsymptome an.
